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Aktienanalyse – Facebook - Was ist nur los mit dir, Mark Zuckerberg?

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Facebook Aktie - Nach dem Skandal, ist vor dem Skandal

Facebook ist...

 

... ein Unternehmen mit einer starken Bilanz, hervorragenden Finanzkennzahlen und über 2 Milliarden Menschen, die dessen Produkte nutzen. Ein Unternehmen, zudem auch die weltweit erfolgreichen Apps WhatsApp und Instagram gehören. Ein Unternehmen, dass im Jahr 2017 aus jeden Dollar Umsatz einen Free Cash Flow von 43 Cent generiert hat. Ein Unternehmen, das auf unglaublichen Cash-Reserven von über USD 41 Mrd. sitzt. 

 

Facebook ist...

 

... ein Unternehmen, dass geführt wird von einem Management, das unfähig ist. Unfähig, den nicht enden wollenden Skandalen ein Ende zu setzen! Unfähig, die Privatsphäre und Daten seiner Nutzer ernst zu nehmen und angemessen zu schützen. Ein Management, dass unfähig ist, aus Fehlern zu lernen.

Facebook - eine Chronik der Skandale

  • November 2003: In einer ersten Version unter dem Namen „Facemash“ ist das spätere Facebook ein öffentliches Bewertungstool für die Attraktivität von Studenten Mark Zuckerbergs Universität Harvard. Nach Beschwerden und einer Vorladung vor den Verwaltungsrat Harvards entschuldigte sich Zuckerberg und überarbeitete das Konzept.
  • September 2006: Der Newsfeed wird eingeführt. Jede Äußerung die bisher privat war, ist plötzlich öffentlich und ohne Vorwarnung sichtbar. Nach kurzer Zeit entschuldigt sich Zuckerberg für diesen Fehler und verspricht bessere Datenschutzeinstellungen.
  • Dezember 2007: Facebook führt das neue Werbe-Feature „Beacon“ ein. Daten von Online-Einkäufen werden ohne Zustimmung der User im Newsfeed veröffentlicht. Nach Beschwerden wird eine Opt-Out-Möglichkeit eingeführt. Die Daten werden trotzdem weiter an Facebook übermittelt. Nach dem dies bekannt wird, entschuldigt sich Zuckerberg und bietet ein Opt-in-Verfahren sowie verbesserte Datenschutzeinstellungen an.
  • Mai 2010: Facebook steht im Verdacht, persönliche Daten an Werbepartner zu senden. Zuckerberg entschuldigt sich öffentlich und verspricht bessere Datenschutzeinstellungen.
  • November 2011: Eine US-Behörde stellt fest, dass Facebook Nutzer wiederholt falsch und missverständlich über Datenschutzeinstellungen informiert hat. Insbesondere die mangelnde Sorgfalt gegenüber Drittanbietern wird gerügt. Zuckerberg gibt Fehler zu, verweist aber auf unzählige Werkzeuge und Mittel, die Nutzern eine bessere Kontrolle über ihre Daten geben sollen. Facebook muss sich seitdem aller zwei Jahre einem Audit des Datenschutzprogramms unterziehen.
  • Januar 2013: Durch die neue Funktion Graph Search können in der Vergangenheit geteilte Inhalte in einen größeren Zusammenhang gebracht werden. Facebook gibt nach Beschwerden eine Anleitung heraus, wie man sich besser vor den neuen Suchmöglichkeiten schützen kann.
  • Juli 2014: Facebook manipuliert den News-Feed von 700.000 Nutzern um zu prüfen, wie sich eine Veränderung auf die Stimmung der Nutzer auswirkt. Facebook entschuldigt sich für den Fehler und gelobt später Besserung.
  • Frühjahr 2018: In Myanmar werden über Facebook Hassnachrichten verbreitet. Zuckerberg behauptet zunächst, Facebook würde diese Nachrichten automatisch erkennen. Später stellt sich heraus, dass Facebook diese Nachrichten nicht selbst erkannt hat. Facebook entschuldigt sich und verspricht bessere Werkzeug um Hassnachrichten zu bekämpfen.
  • April 2018: Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern wurden "unzulässig" mit der britischen Datenanalysefirma Cambridge Analytica geteilt. Die Daten sollen unerlaubt für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump ausgewertet und genutzt worden sein. Zuckerberg entschuldigt sich für den Datenmissbrauch und kündigt eine Reihe von Reformen an. Zuckerberg muss in dieser Sache vor dem US-Kongress und dem EU-Parlament aussagen. Facebook wirkt nur sehr zögerlich bei der Aufklärung des Skandals mit.
  • September 2018: 50 Millionen Facebook-Profile sind von einem Hackerangriff betroffen. Die Angreifer sollen eine Sicherheitslücke ausgenutzt haben. Das Leck sei geschlossen und das FBI eingeschaltet worden.
  • November 2018: Facebook soll eine PR-Firma beschäftigt haben, um Kritiker in Misskredit zu bringen. Facebook kündigte den Vertrag mit der Agentur und verteidigt sich.
  • Dezember 2018: Die "New York Times" berichtet, dass Microsofts Suchmaschine Bing Zugriff auf die Namen von Facebook-Freunden eines Nutzers und die Streamingdienste Netflix und Spotify auf die privaten Nachrichten hatte. Außerdem wird Facebook vom Regierungsbezirk Washington D.C. im Zusammenhang mit dem Cambridge Analytica Skandal angeklagt, die Daten von 340.000 Bürgern unrechtmäßig verwendet zu haben.

Quelle: https://netzpolitik.org/2018/chronologie-der-entschuldigungen-die-unglaubwuerdigkeit-des-mark-zuckerberg/ und eigene Recherchen. 

 

„Ich versuche ja immer Aktien von Unternehmen zu kaufen, die so gut gehen, dass ein Idiot sie leiten könnte. Weil früher oder später genau das eintreffen wird.“

 

Warren Buffett

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Hinweis: Die Aktienanalyse stellt keine  Anlageberatung und auch keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren im Sinne von § 85 WpHG dar.  Es gilt der Haftungsausschluss.

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Aktienanalyse - Facebook Aktie
Stand: 20. Dezember 2018
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Hinweis: Die Facebook-Aktie ist im Finanzsenf-Musterdepot enthalten.

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