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Aktienanalyse - General Mills, Inc. - US-Dividendenzahler im Angebot?

Dividendenzahler erfreuen sich bei Anlegern die auf Aktien setzen schon seit längerer Zeit  einer hohen Beliebtheit. Aufgrund der niedrigen Zinsen für Spareinlagen und Anleihen sowohl in den USA als auch in Europa setzen Anleger weltweit auf ausschüttungsstarke Aktien. Die Marktbewertungen für diese Aktien sind in der Regel hoch. Das gilt insbesondere für US-Werte.

 

General Mills, Inc. ist ein US-Nahrungsmittelkonzern, der schon seit 118 Jahren eine Dividende zahlt. Ein beeindruckend langer Zeitraum. Gleichzeitig weißt das Unternehmen aktuell eine historisch hohe Dividendenrendite aus.

 

Das Unternehmen hat grundsätzlich ein krisenfestes Geschäftsmodell und zählt als defensiver Wert. Gegessen wird schließlich immer. Doch warum hat die Aktie dann auf Jahressicht mehr als 20% an Wert verloren. Währungseffekte aufgrund eines schwachen Dollars können hier kaum der einzige Grund sein. Schaut man sich die Umsatzentwicklung an, sieht man, dass das Unternehmen mit Umsatzrückgängen zu kämpfen hat. Aber woran liegt das?

 

In meiner kostenlosen Aktienanalyse gehe ich den Ursachen auf den Grund.

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Aktienanalyse - General Mills, Inc.

Hinweis: Die Aktienanalyse stellt keine  Anlageberatung und auch keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren im Sinne von § 34b WpHG dar.  Es gilt der Haftungsausschluss.

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Aktienanalyse General Mills, Inc. - Geschäftsjahr 2017
Aktienanalyse General Mills, Inc. auf Basis des Geschäftsberichts zum 28.07.2017 unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen (Stand: 09/2017).
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Kommentare: 1
  • #1

    Karl Napf (Mittwoch, 08 Mai 2019 20:52)

    Ich halte die Bezeichnung "antizyklische Branche" der Nahrungsmittelhersteller für irreführend.
    "Antizyklisch" würde bedeuten, dass die Aktie (bzw. ihr EPS) sich entgegen (!) der zyklischen Wellen bewegen (also so, wie man sich dies von Gold oder deutschen Staatsanleihen vorstellen würde).
    Dies tun Nahrungsmittelhersteller nicht - auch sie machen in einer Wirtschaftskrise ein bisschen weniger Gewinn (weil der eine oder andere arbeitslos gewordene Kunde selbst an solchen Markenartikeln sparen muss), nicht etwa mehr.
    Allerdings ist der Hebel, mit welchem ein zyklischer Abschwung einen Nahrungsmittelhersteller "trifft", gegenüber dem Gesamtmarkt deutlich kleiner als 1 (ich nenne so etwas "robust"). Die Bezeichnung "nichtzyklisch" würde ich akzeptieren.

    Warum wird die "Erhöhung der Investitionen in Marken" als "Chance" dargestellt? Das bringt zunächst mal Kosten, der Erfolg ist jedoch keineswegs gesichert.
    Auch bei "neue Produkte" wüsste ich gerne, wieso dies eine Chance relativ zu den Wettbewerbern sein soll, welche ja dasselbe ebenfalls tun können. "Übernahme innovativer kleiner Wettbewerber" hätte ich als Argument verstanden.

    Die krasse Divergenz zwischen Gewinnwachstum und Dividendenwachstum wird nicht hinterfragt. Die Ursache ist dafür wenig überraschend: Bis zur Finanzkrise lag die Ausschüttungsquote bei 45% des EPS, inzwischen über 70%. Wie soll das in diesem Tempo weiter gehen?

    Eigenkapitalrenditen sind niemals "aussagekräftig". (Wie hoch ist die Eigenkapitalrendite eines Unternehmens ohne Eigenkapital? Oder mit negativem Eigenkapital? Wie "aussagekräftig" war die Eigenkapitalrendite der Deutschen Bank zu Zeiten von Josef Ackermann?)
    Im konkreten Fall sind die Bilanzstrukturen von General Mills und Kellogg einander relativ ähnlich, die Gesamtkapitalrenditen ebenfalls, sodass eine Eigenkapitalquote von jeweils ca. 20% tatsächlich zu nahezu identischen Zinsabflussquoten führt - das ist aber Zufall.
    Die Einstufung "stabil finanziert" würde ich unterschreiben, sie hat jedoch mit der Eigenkapitalquote nichts zu tun: Die Zinsabflussquote liegt innerhalb meines "Normalbereichs" (und bestätigt mir das, was die Rating-Agentur dazu meint).

    Eine KBV-Bewertung einer Aktie fast ohne Eigenkapital... dazu sage ich mal lieber nix.

    Auch der historische KGV-Durchschnitt von 25,5 bzw. 35,8 basiert auf unbereinigten Daten (für das Jahr 2015 sieht man dies auf den ersten Blick, bei den restlichen Jahren ist es nicht so schlimm - 2018 konnte zum Zeitpunkt der Studie noch nicht erfasst sein) und ist damit wertlos (der Markt kennt die Bereinigungseffekte aus den Quartalsberichten und preist sie ein).
    Auf der Basis bereinigter Daten liegt der KGV-Durchschnitt seit 2004 bei branchenüblichen 16, ähnlich wie für Campbell Soup, Hormel Foods oder J.M.Smucker (Kellogg und Nestlé liegen mit jeweils 17 nur knapp darüber).